Grundschulden und Hypotheken

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Grundschulden und Hypotheken 2017-06-12T21:25:25+00:00

Notar Bochum Grundschulden und Hypotheken

Notar Theo Schmidt in Bochum

Bevor Kreditinstitute oder sonstige Geldgeber größere Kredite an ihre Kunden auszahlen, möchte der Kreditgeber in der Regel eine entsprechende Sicherheit für die Auszahlung des Darlehens erhalten. Sofern der Kreditnehmer über eine Immobilie – sei es eine Eigentumswohnung, ein Haus oder ein Grundstück – verfügt, wird der Kreditgeber sich in der Regel eine sogenannte Grundschuld im Grundbuch an dieser Immobilie eintragen lassen.

Beispiel:

Herr Müller besitzt ein Einfamilienhaus, das er grundlegend renovieren möchte. Die hierfür anfallenden Kosten betragen 50.000,00 €. Er spricht mit seiner Hausbank und diese erklärt sich bereit, ihm ein Darlehen über 50.000,00 € zugeben. Bevor das Geld an ihn ausgezahlt wird, muss Herr Müller eine Grundschuld an dem Haus bestellen.

Dies ist die notarielle Beurkundung einer entsprechenden Erklärung zu Gunsten der Hausbank des Herrn Müller. Diese Grundschuld wird dann im Grundbuch des Hauses eingetragen.

Dies hat folgenden Sinn: Sollte es nicht zur vollständigen und vertragsgemäßen Rückzahlung des Kredites kommen, kann die Hausbank das Haus versteigern lassen und aus dem Versteigerungserlös erhält die Bank dann ihr Geld.

Beim Kauf einer Immobilie wird in der Regel ein Teil des Kaufpreises oder der gesamte Kaufpreis über ein Kreditinstitut finanziert. Das Kreditinstitut zahlt das Darlehen an den Immobilienkäufer erst dann aus, nachdem der Käufer bei einem Notar eine entsprechende Grundschuld bestellt hat, damit der Kreditgeber abgesichert worden ist.

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